ShopspottingProvisionsmodell erklärt

Wie nutzen virtuelle Assistenten Shopspotting?

Kurz gesagt

Virtuelle Assistenten und Online-Business-Manager betreuen Technik und Abläufe für Coaches und Creator und werden oft gefragt, welches Tool sie nehmen sollen. Passt Merchavio, schlagen sie es sachlich vor, als Werbung gekennzeichnet und mit dem Hinweis auf ihre Provision, und richten es auf Wunsch gegen ihr eigenes Honorar ein. Der Kunde entscheidet, das Konto gehört ihm, und seine Kontaktlisten bleiben für Werbung tabu.

Warum landet die Tool-Frage bei dir?

Als virtuelle Assistenz oder Online-Business-Manager kennst du die Technik deiner Kunden oft besser als sie selbst. Du schaltest Zugänge frei, pflegst Listen, baust Seiten und merkst, wo es hakt. Deshalb landet die Frage „Was würdest du nehmen?“ meistens bei dir. Typische Anlässe:

Zugänge von Hand

Nach jedem Kauf trägst du Kunden einzeln in den Kursbereich oder die Gruppe ein.

Zu viele Logins

Website, Zahlungen, Kurse, Newsletter und Community laufen getrennt, und du pflegst vieles doppelt.

Ein neues Angebot

Deine Kundin will ein Gruppenprogramm, eine Mitgliedschaft oder einen Onlinekurs starten.

Daten an vielen Orten

Wer was gekauft hat, steht in drei Tools und nirgends vollständig.

Anders als bei Agenturen geht es selten um ein einzelnes Projekt, sondern um laufende Betreuung. Arbeitest du projektweise mit einem Team, passt eher Shopspotting für Agenturen. Für wen Merchavio passt und für wen eher nicht, zeigt welche Seller zu Merchavio passen.

Wie schlägst du es sachlich vor?

  1. Eine kurze Entscheidungsvorlage schreiben

    Fragt dein Kunde nach einem neuen System, reicht eine Seite: was heute läuft, was Zeit kostet, was das neue System leisten muss.

  2. Merchavio vorschlagen

    Beschreib, was Merchavio abdeckt: Shop, Checkout, Kurse, Communities, E-Mail-Marketing und eine Kundenliste mit Zugangsverwaltung in einem System mit einem Login. Nenn Preise so, wie sie auf merchavio.com stehen, etwa ab 19 € im Monat netto plus eine kleine Gebühr pro Verkauf, dazu die Gebühren von Stripe (Stand Oktober 2026). Über dem Abschnitt steht „Werbung“.

  3. Den Aufwand ehrlich nennen

    Ein Wechsel macht Arbeit. Was dazugehört, steht unter Seller beim Wechsel zu Merchavio helfen.

  4. Mit deinen Aufgaben testen

    Dein Kunde registriert sich über deinen Shopspotter-Link und testet 5 Tage kostenlos. Geht dabei gemeinsam die Handgriffe durch, die heute Zeit kosten: ein Produkt mit Rabattcode, der Zugang eines Kunden, ein Export der Bestellungen.

  5. Der Kunde entscheidet

    Passt es, bucht er einen Plan. Passt es nicht, bleibt alles, wie es ist.

Wem gehören Konto und Kontakte?

Als Assistenz hast du oft Zugriff auf Postfach, Kontaktlisten und Tools deiner Kunden. Gerade deshalb brauchst du klare Grenzen:

  • Das Konto gehört dem Kunden. Er registriert sich selbst über deinen Link, mit eigener E-Mail, eigenem Zahlungsmittel und eigenem Stripe-Konto. So ist es von Anfang an seins, und die Zuordnung ist sauber.
  • Seine Kontakte sind nicht deine. Kundenlisten, Newsletter-Abonnenten und Postfach deines Kunden nutzt du nie, um für Merchavio zu werben. Fremde Adresslisten verbieten die Partner-Bedingungen.
  • Der Kunde entscheidet. Wie ihr beim Einrichten zusammenarbeitet, sprecht ihr ab.

Einrichtung gegen dein eigenes Honorar

Die Einrichtung rechnest du ab wie jede andere Leistung: als Paket, nach Stunden oder als Teil deiner monatlichen Betreuung. Dazu gehören etwa der Shop im Seiten-Baukasten, Produkte und Rabattcodes, das Übertragen von Kursen und das E-Mail-Marketing. Dein Preis bleibt derselbe, ob der Kunde deinen Link nutzt oder nicht. „Über meinen Link richte ich alles zum halben Preis ein“ ist ohne vorherige Zustimmung von Merchavio in Textform nicht erlaubt. Ideen für Pakete findest du unter Seller begleiten als Shopspotter.

Wie bleibst du als Assistenz unabhängig?

Deine Kunden bezahlen dich für deine Zeit und vertrauen dir ihre Tools an. Schlägst du ein Tool vor, an dem du mitverdienst, gehört das offen auf den Tisch: ein Satz in der Entscheidungsvorlage, dass du eine Provision bekommst, wenn sich der Kunde über deinen Link registriert, und „Werbung“ über dem Abschnitt zu Merchavio. Versprich keinen Erfolg wie „Mit Merchavio läuft dein Launch“, sondern beschreib, was sich an euren Abläufen ändert. Bleibt ein Kunde bei seinen bisherigen Tools, betreust du ihn genauso gut weiter.

Was gilt, wenn du mehrere Kunden betreust?

  • Ein Link für alle. Jeder Kunde, der sich über deinen Shopspotter-Link registriert, zählt einzeln, und die Beträge addieren sich.
  • Bestehende Konten bleiben, wie sie sind. Hat ein Kunde schon ein Konto bei Merchavio, bevor du ihn betreust, wird es dir nicht nachträglich zugeordnet.
  • Die Liste nur zur Kontrolle. Im Shopspotter-Bereich siehst du Shopname, Plan und Status deiner geworbenen Kunden. Diese Angaben nutzt du nur, um deine Abrechnung zu prüfen.

Bei Merchavio bekommst du aus jedem dieser Kunden 25 % netto der Gebühr auf jeden Verkauf und obendrauf 25 % von seinem Plan, solange er zahlt und du dabei bist. Shopspotting ist eine selbständige Tätigkeit auf Provisionsbasis: Mitmachen kannst du als Freelancer, auch als Kleinunternehmer, aber nicht als Privatperson. Mehr unter wer Shopspotter werden kann.

Dein nächster Schritt

Steht bei einem deiner Kunden die Tool-Frage gerade an, nimm sie in euren nächsten regulären Termin mit und prüft gemeinsam, ob Merchavio passt. Wie du es dann ansprichst, zeigt der Leitfaden zum richtigen Empfehlen.

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