ShopspottingProvisionsmodell erklärt

Wie hilft man einem Seller beim Wechsel zu Merchavio?

Kurz gesagt

Mit einem klaren Plan statt eines Umzugs per Knopfdruck: erst festhalten, was der Seller heute hat, dann 5 Tage testen, das eigene Stripe-Konto verbinden und den Import (Beta) als Startpunkt nutzen. Seiten, Produkte und Kurse baut ihr danach von Hand fertig, Kunden kommen über Rabattcodes, neue Anmeldungen und Double-Opt-in mit. Zum Schluss folgt die eigene Domain, und der Seller kündigt den Wechsel selbst bei seinen Kunden an.

Was sollte der Seller vorher wissen?

Ein Wechsel ist kein Knopfdruck. Der Import (Beta) liefert einen Startpunkt, vieles überträgt der Seller aber selbst, mit dir oder allein. Sag das gleich im ersten Gespräch, dann ist später niemand enttäuscht.

Was der Seller hatWie es zu Merchavio kommt
Seiten und ProdukteImport (Beta) als Startpunkt, danach von Hand fertig bauen
Inhalte, Kurse und Kundenlistevon Hand übertragen
Frühere KäuferRabattcode für kostenlosen Zugang zu ihrem Produkt
Laufende AbosAbonnenten melden sich neu an, ein Code für eine kostenlose Testzeit kann schon bezahlte Zeit abdecken
Newsletter-Abonnentenkommen per Double-Opt-in dazu
Zahlungeneigenes Stripe-Konto des Sellers
Domaineigene Domain verbinden

Phase 1: Vorbereiten

Bestandsaufnahme machen

Schreibt gemeinsam auf, was heute läuft: Produkte mit Preisen, Seiten, Kurse mit Modulen und Lektionen, Videos und Downloads, die Kundenliste, laufende Abos mit dem Datum der nächsten Zahlung, die Newsletter-Liste, Rabattcodes und die Domain. Zu jeder Zeile notiert ihr, was damit passiert und wer es erledigt.

Über deinen Link registrieren und testen

Der Seller legt sein Konto selbst an, über deinen Shopspotter-Link. Den gibst du ihm als Werbung gekennzeichnet und mit dem Hinweis, dass du Provision bekommst. Dann testet er 5 Tage kostenlos. Weil das knapp ist, registriert er sich erst nach der Bestandsaufnahme und prüft im Test das Wichtigste: ein Produkt, den Checkout, den Kursbereich.

Eigenes Stripe-Konto verbinden

Das Geld geht direkt auf das Stripe-Konto des Sellers. Er verbindet es selbst, so bleiben Zahlungen und Kundenbeziehung bei ihm.

Phase 2: Aufbauen

Gearbeitet wird im Konto des Sellers. Er meldet sich selbst an, und ihr baut zusammen, zum Beispiel gemeinsam am Bildschirm.

Den Import als Startpunkt nutzen

Der Import (Beta) liest die Seite unter der Adresse, die der Seller eingibt. Daraus entstehen bis zu sechs leere Seiten, benannt nach den Links der alten Seite, und bis zu sechs Produktentwürfe mit Platzhalternamen und den gefundenen Preisen, alles als Entwurf. Texte und Bilder fügt ihr selbst ein.

Seiten und Produkte fertig bauen

Im Seiten-Baukasten füllt ihr die Seiten mit den Texten und eigenen Bildern des Sellers. Bei den Produkten ersetzt ihr die Platzhalternamen, prüft jeden Preis und legt fest, ob es eine Einmalzahlung, ein Abo oder ein Bundle ist.

Kurse und Inhalte übertragen

Kurse baut ihr von Hand nach: Module und Lektionen anlegen, Videos hochladen. Fangt mit dem Produkt an, das am meisten verkauft wird, und geht danach jede Lektion einmal von Anfang bis Ende durch.

Phase 3: Kunden mitnehmen

Frühere Käufer

Der Seller legt einen Rabattcode für kostenlosen Zugang an und schickt ihn seinen früheren Käufern. Damit schalten sie ihr Produkt frei, ohne noch einmal zu zahlen.

Abonnenten

Laufende Abos ziehen nicht mit um, Abonnenten melden sich neu an. Ein Code für eine kostenlose Testzeit kann die Zeit abdecken, die sie schon bezahlt haben. Ein Beispiel: Hat jemand bis zum 20. bezahlt und meldet sich am 5. an, deckt eine Testzeit von 15 Tagen genau diese Spanne. Die erste Zahlung im neuen Abo fällt erst danach an.

Newsletter

Newsletter-Abonnenten kommen per Double-Opt-in dazu: Der Seller trägt ihre Adressen ein, und jeder bestätigt seine Anmeldung noch einmal per E-Mail. Ein Hinweis vorab im bisherigen Newsletter erklärt, warum die Bestätigung kommt.

Phase 4: Umstellen und ankündigen

Stehen Seiten, Produkte und Kurse, verbindet der Seller seine eigene Domain. Danach kündigt er den Wechsel bei seinen Kunden an. Eine gute Ankündigung beantwortet vier Fragen: Was ändert sich, ab wann, was muss ich tun, und wo bekomme ich Hilfe? Codes und Anleitung gehören direkt hinein. Das schreibt der Seller selbst, denn es sind seine Kunden. Du hilfst beim Text, schreibst seine Kunden aber nie an.

Was ist deine Rolle, und was darfst du berechnen?

Du kannst den Wechsel als eigene Leistung anbieten, von der Bestandsaufnahme bis zum Übertragen der Kurse, gegen ein eigenes Honorar und mit eigenem Vertrag. Der Preis ist für alle gleich, ob sich der Seller über deinen Link registriert oder nicht. „Kostenloser Umzug über meinen Link“ wäre ein Vorteil, den die Regeln ohne vorherige Zustimmung von Merchavio in Textform nicht erlauben. Versprich auch keinen vollständigen Umzug und keine Umsätze. Wie ein Begleitpaket aussehen kann, steht unter Seller begleiten als Shopspotter.

Deine Provision hängt davon nicht ab. Bei Merchavio bekommst du 25 % netto der Gebühr auf jeden Verkauf des Sellers und obendrauf 25 % von seinem Plan, solange er Kunde ist und du dabei bist.

Dein nächster Schritt

Prüf vor dem ersten Gespräch, ob ein Wechsel für den Seller überhaupt sinnvoll ist: welche Seller zu Merchavio passen. Wie du ihn ansprichst, zeigt Merchavio richtig empfehlen.

Shopspotter werden

Du kennst Menschen, die online verkaufen?

Dann leg dein kostenloses Shopspotter-Konto bei Merchavio an und teile deinen Link. Von allem, was deine Seller zahlen, bekommst du 25 %, jeden Monat.

Shopspotting auf merchavio.com ansehen