ShopspottingProvisionsmodell erklärt

Welche Fehler sollte ein Shopspotter vermeiden?

Kurz gesagt

Typische Fehler sind eine fehlende oder versteckte Kennzeichnung als Werbung, Nachrichten ohne Einwilligung, falsche oder veraltete Aussagen über Merchavio und Vorteile für die Registrierung über deinen Link. Dazu kommen Daten geworbener Seller in der Werbung, ein vergessener Link, „Merchavio“ in Anzeigen oder Namen und Selbstwerbung. Die meisten vermeidest du mit festen Gewohnheiten.

Hier siehst du, wie typische Fehler im Alltag aussehen und welche Gewohnheit sie verhindert. Die Regeln selbst erklärt die Übersicht, was bei Shopspotting erlaubt ist.

Fehler bei Kennzeichnung und Aussagen

1. Die Werbung nicht richtig kennzeichnen

  • Was passiert: Unter dem Artikel steht nur „Partnerlink*“, oder im Video kommt der Hinweis erst am Schluss.
  • Warum es schadet: Die Kennzeichnung gehört direkt an den Link oder an den Anfang, in der Sprache der Werbung und auf jedem Gerät sichtbar. Ein Sternchen reicht nicht.
  • Stattdessen: „Werbung“ oder „Anzeige“ neben jeden Link, in Video, Podcast oder Stream ein Satz gleich zu Beginn.

2. Mehr versprechen, als stimmt

  • Was passiert: „Damit verkaufst du doppelt so viel“, „Der Umzug geht mit einem Klick“ oder „Der Checkout rechnet deine Umsatzsteuer aus“.
  • Warum es schadet: Erfolgsversprechen sind verboten, und der Rest ist falsch: Der Import (Beta) ist nur ein Startpunkt, eine automatische Steuerberechnung im Checkout gibt es nicht.
  • Stattdessen: Sag, was Merchavio kann und wo Arbeit bleibt. Ein ehrlicher Ablauf steht unter Seller beim Wechsel zu Merchavio helfen.

3. Mit alten Preisen werben

  • Was passiert: Ein älterer Beitrag nennt Preise oder Testphasen, die nicht mehr auf merchavio.com stehen.
  • Warum es schadet: Aussagen über Merchavio müssen wahr und aktuell sein. Was früher stimmte, ist dann eine falsche Angabe.
  • Stattdessen: Schreib den Stand dazu, etwa „Starter 19 € im Monat netto, Stand Oktober 2026“, und prüf solche Beiträge regelmäßig. Wie das geht, zeigt Shopspotting mit Blog und SEO.

Fehler bei der Ansprache

4. Werbung ungefragt verschicken

  • Was passiert: Eine Kontaktanfrage mit „Kennst du Merchavio? Hier mein Link“, eine Rundmail an Kontakte ohne Einwilligung oder ein Werbekommentar unter fremden Beiträgen.
  • Warum es schadet: Nachrichten, Kommentare und Beiträge ohne vorherige Einwilligung der Empfänger sind verboten, gekaufte oder fremde Adresslisten ebenso.
  • Stattdessen: Lass die Leute zu dir kommen, über eigene Inhalte, Gespräche, Workshops und einen Newsletter an Abonnenten. Mehr unter wie du Seller findest.

5. Daten geworbener Seller für Werbung nutzen

  • Was passiert: Du siehst im Shopspotter-Bereich, dass ein Seller noch testet, und bietest ihm deshalb deine Einrichtung an. Oder du gibst die Liste weiter.
  • Warum es schadet: Die Angaben zu deinen Sellern darfst du nur zur Kontrolle deiner Abrechnung nutzen, nicht für Werbung und nicht zum Weitergeben.
  • Stattdessen: Dein Angebot machst du dort bekannt, wo es alle sehen: in deinen Inhalten und im Gespräch.

6. Vorteile an die Registrierung koppeln

  • Was passiert: „Über meinen Link richte ich dir den Shop kostenlos ein“ oder ein selbst ausgedachter Rabattcode.
  • Warum es schadet: Vorteile für die Registrierung über deinen Link brauchen die vorherige Zustimmung von Merchavio in Textform. Gutscheincodes nutzt du nur, wenn Merchavio sie dir in Textform gegeben hat.
  • Stattdessen: Dein Angebot gilt für alle gleich, ob mit oder ohne deinen Link. Mehr unter Seller begleiten als Shopspotter.

7. Den Link vergessen

  • Was passiert: Die Person sucht Merchavio nach dem Gespräch selbst und registriert sich direkt. Oder sie lehnt Cookies ab und registriert sich erst am nächsten Tag.
  • Warum es schadet: Zugeordnet wird nur die Registrierung über deinen Link, ohne Cookie-Einwilligung nur im selben Besuch. Nachträglich wird kein Konto umgeschrieben.
  • Stattdessen: Gib den gekennzeichneten Link, sobald jemand testen will. Mehr unter wie der Shopspotter-Link funktioniert.

8. „Merchavio“ in Anzeigen, Profilen oder Domains

  • Was passiert: Eine Suchanzeige auf „Merchavio Erfahrungen“ oder ein Profil namens „merchavio.tipps“.
  • Warum es schadet: Anzeigen auf Suchbegriffe mit „Merchavio“ sind verboten, auch mit Tippfehlern, ebenso solche Namen und Domains und jedes Auftreten als „offizieller Support“.
  • Stattdessen: Tritt unter eigenem Namen auf und schalte Anzeigen nur auf allgemeine Begriffe, die zu deinen Inhalten führen: Werbeanzeigen als Shopspotter.

9. Sich selbst werben

  • Was passiert: Du eröffnest deinen eigenen Shop über deinen Link oder legst ein Konto nur für die Provision an.
  • Warum es schadet: Das ist verboten und bringt keine Provision. Merchavio darf hier Schritte wie den Hinweis mit Frist überspringen, bis hin zur Kündigung.
  • Stattdessen: Deinen eigenen Shop legst du ohne deinen Link an. Deine Kunden legen ihr Konto selbst an, mit eigener E-Mail, eigenem Zahlungsmittel und eigenem Stripe-Konto.

Was tun, wenn doch etwas schiefgeht?

Fällt dir ein Fehler auf, behebst du ihn sofort: Kennzeichnung ergänzen, Preis korrigieren, Anzeige stoppen. Führ dazu eine Liste der Orte, an denen du für Merchavio wirbst. Merchavio kann danach fragen. Bei einem Verstoß reagiert Merchavio abgestuft. Der erste Schritt ist ein Hinweis in Textform mit einer Frist zur Abhilfe, in der Regel 7 Tage. Jede Maßnahme wird begründet, und du kannst widersprechen. Mehr unter was bei einem Verstoß passiert.

Dein nächster Schritt

Verbindlich sind die Partner-Bedingungen. Wie du startest, zeigt So startest du als Shopspotter.

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