Wie nutzen Agenturen Shopspotting?
Will ein Kunde digitale Produkte verkaufen und passt Merchavio, empfiehlt die Agentur es als Werbung gekennzeichnet und sagt offen, dass sie Provision bekommt. Der Kunde registriert sich selbst über ihren Shopspotter-Link, und die Einrichtung rechnet die Agentur auf Wunsch als eigene Leistung ab, zum gleichen Preis mit oder ohne Link. Die Provision läuft, solange der Kunde zahlt und die Agentur dabei ist, und wächst mit seinem Umsatz.
Wann kommt das Thema in Projekten auf?
Agenturen merken oft als Erste, wenn ein Kunde mehr will als eine Website. Drei Situationen kommen häufig vor:
Webdesign
Der Kunde wünscht sich auf der neuen Seite einen Kursbereich, einen Mitgliederbereich oder einen Shop für Downloads.
Funnels
Aus einem Webinar soll ein bezahltes Programm werden. Dafür braucht es Verkaufsseite, Checkout, Zugang und E-Mails.
Marketing
Der Kunde startet ein digitales Produkt und braucht einen Ort, an dem Kampagnen landen und Käufe sauber ankommen.
In jedem dieser Fälle braucht das Angebot ein System für Verkauf, Zugang und Kundendaten. Passt Merchavio dafür, setzt hier deine Empfehlung an. Woran du das erkennst, steht unter welche Seller zu Merchavio passen.
So baust du Merchavio in ein Projekt ein
Bedarf klären
Im Briefing fragst du, was der Kunde verkaufen will, wie er abrechnen möchte (einmalig, im Abo, als Bundle) und welche Tools er heute nutzt.
Empfehlen und kennzeichnen
Im Konzept oder Angebot schlägst du Merchavio vor, mit „Werbung“ an der Stelle, an der du es empfiehlst, und dem Satz, dass du Provision bekommst.
Kunde registriert sich
Der Kunde legt sein Konto selbst über deinen Shopspotter-Link an, mit eigener E-Mail und eigenem Stripe-Konto, und zahlt den Plan mit seinem eigenen Zahlungsmittel. So gehört alles ihm. Zahlt die Agentur den Plan mit ihren eigenen Zahlungsmitteln, kann das unter das Verbot der Selbstwerbung fallen, und dafür entsteht keine Provision.
Einrichten gegen Honorar
Auf Wunsch richtest du Seiten, Produkte und Checkout mit ein. Wie ihr dabei zusammenarbeitet, sprecht ihr ab. Das Konto bleibt das des Kunden. Dein Honorar ist ein eigener Posten und gilt gleich, ob der Kunde deinen Link nutzt oder nicht.
Betreuen, wenn gewünscht
Nach dem Start kannst du laufende Leistungen anbieten: neue Verkaufsseiten, Kampagnen, Auswertungen. Auch die rechnest du selbst ab.
Wie bleibst du gegenüber dem Kunden transparent?
Dein Kunde verlässt sich darauf, dass du das Beste für sein Projekt vorschlägst. Damit das so bleibt:
- Kennzeichne die Empfehlung. „Werbung“ steht im Angebot oder in der Präsentation direkt bei Merchavio und beim Link.
- Sag, dass du Provision bekommst. Ein Satz reicht: „Wir empfehlen Merchavio als Shopspotter. Registrierst du dich über unseren Link, bekommen wir eine Provision von dem, was du an Merchavio zahlst.“
- Trenn Honorar und Registrierung. Kein Rabatt auf die Einrichtung und keine Gratis-Leistung, weil der Kunde deinen Link nutzt. Solche Vorteile sind nur mit vorheriger Zustimmung von Merchavio in Textform erlaubt.
- Empfiehl nur, was passt. Braucht der Kunde etwas anderes, sagst du das.
- Geh sorgsam mit Daten um. Die Angaben zu deinen Sellern im Shopspotter-Bereich nutzt du nur, um deine Abrechnung zu prüfen, nicht für Werbung.
Wie hängen Projekt und Provision zusammen?
Das Honorar bezahlt eure Arbeit im Projekt. Die Provision zahlt Merchavio, aus dem, was der Kunde an Merchavio zahlt, ohne zusätzliche Arbeit für die Provision. Bei Merchavio sind das 25 % der Gebühr auf jeden Verkauf des Kunden und obendrauf 25 % seines monatlichen Plans, also ein fester Grundbetrag zwischen 4,75 € und 124,75 € im Monat. Beides netto, solange der Kunde zahlt und ihr dabei seid.
Für eine Agentur sind zwei Punkte wichtig. Jeder Kunde zählt einzeln, die Beträge addieren sich. Und der Anteil an den Gebühren wächst mit dem Umsatz des Kunden: Helft ihr ihm nach dem Start mit Seiten und Kampagnen, besser zu verkaufen, wächst auch dieser Teil. Ein Rechenbeispiel steht unter Seller begleiten als Shopspotter, die Rechnung im Einzelnen unter wie die Provision berechnet wird.
Die kostenlose Testphase selbst bringt noch keine Provision. Sie entsteht, sobald der Kunde etwas an Merchavio zahlt, seinen Plan oder die Gebühr auf einen Verkauf. Kündigt er, entsteht aus ihm keine neue mehr. Die Provision ergänzt euer Honorar, sie ersetzt es nicht.
Als Agentur oder Firma teilnehmen
Shopspotting ist für Unternehmer gemacht, Agenturen und Firmen gehören ausdrücklich dazu. Leg das Shopspotter-Konto am besten auf die Agentur an, mit einer E-Mail-Adresse der Firma statt einer einzelnen Person. In den Steuer- und Auszahlungsdaten stehen dann Firmenname, Anschrift, Sitzland, Steuerstatus und Steuernummer oder USt-IdNr., dazu IBAN oder PayPal-Adresse. Eine Rechnung schreibt ihr nicht: Zu jeder Auszahlung erstellt Merchavio eine Gutschrift auf die Firma.
Arbeitet ihr zu mehreren, nutzt ihr alle denselben Link der Agentur. So laufen alle Seller in einem Konto zusammen. Wer teilnehmen kann, steht unter wer Shopspotter werden kann.
Der nächste Schritt für deine Agentur
Leg das Konto an, schau, in welchen laufenden Projekten ein Kunde digitale Produkte verkaufen will, und schreib den Satz zur Provision in eure Angebotsvorlage. Wie du Merchavio im Gespräch vorstellst, zeigt der Leitfaden zum Empfehlen.
Du kennst Menschen, die online verkaufen?
Dann leg dein kostenloses Shopspotter-Konto bei Merchavio an und teile deinen Link. Von allem, was deine Seller zahlen, bekommst du 25 %, jeden Monat.